Mar
07

Turnarounds – gleich um die Ecke

Heute begrüßen wir Gast-Blogger Jason Wright bei AskDave.

Der Frühling liegt in der Luft. Der Winter kommt endlich zu einem Ende und das harte, kalte Wetter geht zusammen mit ihm. Es ist Zeit, die Uhren vorzustellen. Bald blühen die Blumen, die Bäume tragen Knospen. Frühling. Eine Zeit der Erneuerung, eine Zeit der Wiedergeburt, eine Zeit der… TURNAROUNDS!!!

Wenn eine Einheit in einer Raffinerie, einer Mühle, einem Kraftwerk usw. für die Wartung heruntergefahren wird, bedeutet dies in der Regel eine starke Erhöhung der Belegschaft, die mit der Durchführung der Bau-, Reparatur- und Wartungsarbeiten betraut ist.

Diese Outpages dauern in der Regel eine Woche bis zu ein paar Monaten. Die Anlage hat vielleicht genügend Sicherheitsausstattung, um ihre Operationsleute abzudecken, wird aber manchmal auch mit der Versorgung der Unternehmer mit Sicherheitsausstattung beauftragt. In der Liste der Sicherheitsausrüstung enthalten sind Gasdetektoren.

Eine großartige Lösung für diesen “kurzfristigen” Bedarf an zusätzlichen Gaswarngeräten ist die gleiche wie in anderen Fällen, in denen etwas benötigt wird, um einen kurzen Zeitraum abzudecken – sie zu mieten. Die Gaswarnmiete für Turnarounds, Stillstände und Ausfälle hat sich als die wirtschaftlichste Option erwiesen, und auch als die praktischste.

Nicht nur, dass die schiere Menge der während eines Turnarounds benötigten Gasdetektoren eine Herausforderung sein kann, manchmal gibt es auch eine Herausforderung in Bezug auf die benötigte Gasdetektorart. Die Arbeit, die von den Wartungs- / Bautrupps während des Herunterfahrens durchgeführt wird, ist oft von einer ganz besonderen Natur und erfordert eine andere Gasdetektorart als die in der Regel in der Anlage eingesetzte oder benötigte (z.B. Personal Monitor vs. Monitor mit einer Pumpe). Die Arbeit kann auch eine Sensor-Konfiguration verlangen, die sich von der üblichen Konfiguration der Anlage für die Crew unterscheidet.

Die Bump-Prüfung und Kalibrierung des Zustroms von zusätzlichen Gasdetektoren kann ebenfalls eine Herausforderung darstellen. Dies kann wiederum durch die Anmietung von zusätzlichen Docking-Stationen für diese Aufgaben gelöst werden. Die Stationen beschleunigen den Prozess und helfen, Aufzeichnungen über die durchgeführten Aufgaben zu machen.

Mein Name ist Jason Wright, National Account Manager für die Vermietung bei Industrial Scientific. Ich ermutige Sie, zu prüfen, ob die Gasdetektionsvermietung die “Wright”-Option für die kurzfristigen Bedürfnisse Ihres Programms ist! Auch wenn Sie Fragen zu unserem Verleih-Programm einschließlich einigen unserer neuesten Produkte wie dem Tango TX1 und dem Ventis MX4 haben, können Sie diese in einem Kommentar zu diesem Beitrag stellen oder mir eine E-Mail direkt an jwright@indsci.com senden.

Jan
25

Happy Birthday, ISC!

Das ist ein seltener Samstags-Post, doch der Anlass ist es auf jeden Fall wert.
Vor 29 Jahren, am 25. Januar 1985, hatten unsere vier Gründer den Mut und die Vision, eine kleine Abteilung der National Mine Service Company selbstständig zu übernehmen und die Industrial Scientific Corporation zu gründen. Und wo stehen wir heute?

Wir sind von anfangs 32 Mitarbeitern in Oakdale, PA, auf fast 750 Mitarbeiter weltweit angewachsen. Wir haben unsere Wurzeln aus den Zechen der Bergbau-Branche weiter im Bereich der portablen Gas-Messgeräte auf die internationale Raumstation und praktisch jede verwandten Branche erweitert. Wir brachten die 200er-Serie der Mehrgas-Warngeräte auf den Markt, die robustesten Gaswarngeräte, die jemals gebaut wurden, und erweiterten diese auf die Überwachung von bis zu sechs Gasen in einem Gerät anstatt ehemals nur drei Gasen. Außerdem führten wir die Dual-Sense-Technologie unter Verwendung von redundanten Sensoren in einem Eingas-Warngerät ein, um Arbeitern eine noch nie dagewesene Sicherheit zu bieten. Wir machten den Begriff „Docking-Station” in der Branche allgegenwärtig und erfanden das erste Abonnement für ein Gaswarngeräte-Programm, iNet, um die Erkennung von Gasen in Form einer Dienstleistung mehr als 5.000 Kunden in 27 Ländern anzubieten.

Als Mitarbeiter von Industrial Scientific hatten wir bisher das Privileg, unzählige Leben mit unseren Dienstleistungen zu beeinflussen und zu berühren, und werden von der Vision angetrieben, Todesfälle am Arbeitsplatz in diesem Jahrhundert zu eliminieren. Wir kennen keine Grenze, wenn es um die Gewährleistung geht, dass jeder Arbeiter am Ende des Tages sicher nach Hause kommt. Die Herausforderungen und Möglichkeiten, die vor uns liegen, sind groß, doch wenn die vergangenen 29 Jahre uns als Vorlage dienen, dann werden die kommenden Jahre diese Vision in den Fokus rücken lassen.

Vielen Dank, K.E. und Kent, für euren Mut, die Vision, Führung und felsenfeste Überzeugung in Bezug auf Industrial Scientific. Alles Gute zum Geburtstag, ISC!

Dave

Oct
23

LOW-Power Infrarot Sensoren – Das Allheilmittel für die Messung von brennbaren Gasen?

In dem kürzlich erschienen Artikel „LED-Driven Infrared Sensors: Shining New Light on LEL Gas Measurement for Oil and Gas and Confined Space Entry Applications“ – veröffentlicht im Industrial Hygiene Magazin, preist Bryan Bates (CEO von Gas Clip Technologies ) die Vorteile von niedrigenergie Infrarot Sensoren an. Vorteile vor allem, bei der Erkennung von brennbaren Gasen, da diese Sensoren weit über dem Industriestandard funktionieren.

Es gibt keinen Zweifel, dass der vergleichsweise geringe Stromverbrauch, die Fähigkeit, Gas in einer inerten Umgebung zu erkennen und die Immunität von Giften von IR-Sensoren Vorteile bei der Anwendung bietet. Jedoch gilt auch zu beachten, dass diese Technologie auch einige Nachteile hat.

Welche Nachteile kann diese Technologie bei der Gasmessung haben?

Mit dieser Art von Infrarot-Sensoren ist man nicht in der Lage Wasserstoff zu erkennen. Im schlimmsten Fall wird bei der Gasmessung, vor allem bei Erkennung von brennbaren Gasen, Wasserstoff nicht erkannt, und der Nutzer ist so einer großen Gefahr ausgesetzt.

Bates ist sich dieser Einschränkung bewußt, gibt diesen Nachteil jedoch eine geringe Aufmerksamkeit und weißt auf die typischen Abweichungen des Kohlenmonoxid Sensors hin. Die Abweichung bei Kohlenmonoxidsensoren um Wasserstoff zu erkennen liegt bei 40 bis 60%. Ist das jetzt eine gängige Praxis das ein Nachteil eines Systems mit dem Nachteil eines anderen verglichen wird?

Die Empfindlichkeit der Kohlenmonoxidsensoren existiert, jedoch möchten wir darauf hinweisen, dass die Ergebnisse von Sensor zu Sensor variieren können.

Was passiert, wenn ein Sensor einen geringeren Störpegel hat?

Wasserstoff kann die Kohlenmonoxidsensoren so beeinflussen, dass falsche CO Meldungen auftauchen. Das hat zur Folge, dass die Anwender die Leistungsfähigkeit des Gasmessgerätes bezweifeln und so das Vertrauen in eine akkurate Gasmessung verlieren. Sobald das passiert, wird wahrscheinlich der Anwender das Gasmessgerät ausschalten oder die Warnungen nicht mehr beachten.

Der Vorteil des Catalytic Bead Gas Sensor liegt darin, dass dieser der einzige Sensor ist, der brennbare Gase durch einen speziellen Verbrennungsvorgang erkennt. Somit erkennt dieser Sensor jedes brennbare Gas. Jedoch wird die Gaserkennung durch die Bandbreite des IR Filters begrenzt. Diese Begrenzung hat zur Folge, dass dass einige Gase nicht erkannt werden können.

Folgende Gase werden durch die o.g. Technologie nicht erkannt:

  • Acetylen
  • Acrylnitril
  • Anilin
  • Schwefelkohlenstoff

Auch in diesem Fall ist sich Bates bewußt, dass z.B. Acetylen nicht erkannt wird, weißt aber wiederum auf die Abweichung des Kohlenmonoxid Sensors hin.

Die Reaktion im Gasmessungsprozess des Catalytic Bead Sensors ist linear . Das heißt, das es eine Wechselwirkung von Gas zu Eichgas gibt. Bei Catalytic Bead Sensoren gibt es in der Regel weniger als zwei Reaktionsfaktoren zum Eichgas.

Bei Infrarot Sensoren gibt es keinen generellen linearen Prozess. Dieser ist nur linear, wenn ein bestimmtes Gas ermittelt wird. Response Faktoren zwischen Gasen sind ebenfalls sehr unterschiedlich und können teilweise mit einem Faktor 10 variieren.

Was bedeutet das?

Ein Infrarot Sensor, der zur Ermittlung von Methan genutzt wird, liefert einen nicht-linearen Response auf Petan oder Propan. Sollte das Gasmeßgerät mit einem Responsefaktor von 10 oder höher eingestellt sein kommt es zu einem Fehlalarm., wenn die tatsächliche Gaskonzentration nur 1 % war.

Die folgende Grafik verdeutlicht den Unterschied in der Gas Response-Faktoren zwischen katalytische Sensor und Low-Power-Infrarot-Sensoren für brennbare Gase.

Catalytic Bead Sensoren sind unempfindlich gegenüber Temperatur und Luftdruck. Diese Faktoren beeinflussen die Leistung des Gasmeßgerätes sehr stark und man muss sicherstellen, dass das Gerät der Umgebung angepasst ist um akkurate und verlässliche Werte zu erhalten.

Wie oben erwähnt, sind die Vorteile der Infrarottechnik zum erkennen von brennbaren Gasen in einigen Anwendungen nicht zu leugnen. Bedenken Sie jedoch, dass eine Änderung der Arbeitsweise, Annahme von neuen Standards auf Ihre Arbeit, Prozesse und technische Möglichkeiten Ihre Gaswarngeräte abgestimmt werden müssen. Nur so sind Sie in der Lage sicher und risikolos zu arbeiten.

Dave

Sep
20

Warum gibt es bei UEG Sensoren immer wieder Abweichungen?

In den letzten Wochen haben uns sehr viele Fragen zu dem Thema bekommen, warum bei Gaswarngeräten mit katalystischen UEG Sensoren besonders bei feuchtem Sommerwetter ungenaue Werte anzeigen.

Um das zu verstehen, ist es wichtig, dass man weiß, wie solche UEG Sensoren unserer Gaswarngeräte arbeiten.  Katalytische Sensoren bestehen aus zwei feinen Drähten – einem Sensor und einem Draht, der als Bezugspunkt für den Sensor eingesetzt wird.

Sobald der Detektor brennbares Gas erkennt, erhöht sich die Temperatur im Sensor und dementsprechend erhöht sich der Widerstand. Durch den Widerstand wird die Gaskonzentration ermittelt und über das Display des Gaswarngerätes ausgegeben.

In der Theorie sollte in einem “Gasfreien” Bereich kein Widerstand zwischen den beiden Sensorelementen vorhanden oder sehr gering sein, so das die Anzeige des Gasmonitors keine Belastung anzeigt.

Leider sieht es in der Realität anders aus. Sobald sich die Luftfeuchte oder die Temperatur ändert, ändert sich auch der Widerstand des UEG Sensors.

Dies ist aber nur Theorie und der Widerstand der beiden Elemente ist sehr selten exakt. Sobald sich die Umgebungsluft ändert, z.B. durch Wasserdampf und dadurch die Luftfeuchtigkeit ansteigt, beeinflusst das den Widerstand der innerhalb des Sensors und die Werte weichen vom Nullpunkt des Gasmessgerätes ab.

Die Abweichung kann dabei negativ oder positiv sein – das ist ganz von der Beschaffenheit der Umgebungsluft abhängig.

Es gibt verschiedene Wege, wie Hersteller von Gaswarngeräten oder Sensoren mit diesen Abweichungen umgehen. Einige Hersteller verhindern, dass das Gerät negative Werte anzeigen kann – andere erlauben eine Abweichung vom Nullpunkt. Diese Abweichung wird als “Dead Band” bezeichnet. Zeig das Gaswarngerät Werte innerhalb dieses Bereiches, gilt es automatisch als Null-Level.

Manche Hersteller reduzieren die Abweichung indem man eine komplizierte Software mit ausgefeilten Algorithmen nutzt um die Abweichung zu ermitteln und zu interpretieren.

Die meisten Nutzer des UEG Sensors ignorieren jedoch diese Abweichung, dass es nur wenige Prozente sind. Beachten muß man Werte, die mehr als 10% abweichen.

Jedoch gibt es Bereiche, wo man in einem sehr geringen UEG Level arbeitet. Dort sind natürlich schon sehr geringe Abweichungen ärgerlich und können zu Problemen führen. In diesem Fall gibt es eine Möglichkeit den UEG Sensor an den Umgebungsbereich anzupassen.

Die Gute Nachricht ist, dass durch den kommenden Herbst, dieses Problem sich von selbst lösen wird!

Genießen Sie den Herbst

Ihr Dave!

Jul
15

Warum handeln wir immer nur nach Richtlinien

Vor etwas mehr als einen Jahrzehnt, schrieb ich einen Artikel über die Verwendung von Gaswarngeräten in beengten Räumen. In diesem Artikel wurden Richtlinien und allgemein übliche Vorgehensweisen (oder best practices) diskutiert – vor allem die Unterschiede zwischen Einhalten der definierten Richtlinien im Vergleich zur täglichen Arbeit und eigenen Vorgehensweisen.

Ich fragte mich dabei, warum man sich mit den normalen Richtlinien zufrieden gibt, wenn man schon durch kleine Änderungen den Prozess viel besser optimieren kann – vor allem wenn man in Bereichen arbeitet in denen es jeden Tag um Menschenleben geht.

In der letzten Woche laß ich eine Ausgabe, einer führenden Magazins, was sich mit dem Thema Sicherheit in Unternehmen beschäftigt. Die Titelseite des Magazins lautete “Richtlinien beachten” – Sie können sich meine Reaktion nicht vorstellen – ich war fassungslos – Warum schreibt man nicht über “best practices” – oder Erfahrungen. Ich verstehe es nicht – warum sind immer nur die Richtlinien gut genug…

Vor kurzem habe ich mit dem NFPA 350 Ausschuss einen Best-Practice Leitfaden erarbeitet, der sich mit der Arbeit bzw. Gasmessung in geschlossenen Räumen befasst. Bei diesem Projekt habe ich festgestellt, wie schwer es ist, einen Best-Practice Leitfaden zu erarbeiten und die gewonnen Erfahrungen einzusetzen, wenn das eigene Unternehmen nicht bereit ist, diesem zu folgen. Das ändert jedoch nichts daran, dass durch solche Best-Practice Erfahrungen die Arbeit effizient und sicher gestaltet werden kann.

Solche Prozesse sind nicht einfach und nicht billig – und man findet so gut wie nie die ideale Lösung. Aber wir sollten uns bewußt sein, dass wir nicht in der Lebensmittel-, Autoindustrie und Einzelhandel arbeiten. Wir arbeiten in einem Bereich, wo Sicherheit an erster Stelle steht! Wir müssen uns bewußt sein, dass die Kosten zwar hoch – aber bei weiten nicht so hoch sind, wie die Kosten und die Belastung, wenn es durch einen Gasunfall zu einer menschlichen Tragödie kommt!

Also bitte, wenn es um die Verhütung von Unfällen, Verletzungen und die Rettung von Menschenleben geht, lasst uns aufhören nach einer günstigen Lösung zu suchen – Im Bereich der Gaswarnung ist nicht einmal das Beste gut genug!

Regeln müssen eingehalten werden – keine Frage. Jedoch kann Best-Practice – vor allem im Bereich der Gaserkennung – Regeln verbessern und somit sind wir in der Lage einen sicheren Arbeitsplatz zu schaffen und Leben zu schützen!

Denken Sie einmal darüber nach – wie kann man Ihre Erfahrung in einen Best-Practive Plan umwandeln!

Ihr,

Dave

Feb
26

Hinweise können Leben retten

CO Bump

Vor einiger Zeit habe ich einen meiner Kunden besucht. Gleich am Parkplatz sind mir zwei wichtige Hinweisschilder aufgefallen. Einmal „Schau nach rechts und links bevor Du über die Straße geht’s“ und gleich daneben „Bitte einen Funktionstest Ihres Gaswarngerätes durchführen“ Auf den ersten Blick zwei Hinweise, die wir als total normal empfinden. Auf den zweiten Blick, sind es aber zwei wichtige Hinweise, die Leben retten können. Nach links und rechts zu schauen um über die Straße zu gehen, hat man als Kind schon immer gehört und man macht es automatisch. Aber wie sieht es bei dem Einsatz von Gaswarngeräten aus? Denkt man wirklich immer dran.

Deswegen ist es wichtig, solche Hinweise regelmäßig, z.B. mit Schildern in Erinnerung zu rufen. In unsere Branche kann es lebensgefährlich werden, wenn man sein Equipment, das Gaswarngerät nicht regelmäßig testet oder gar einschaltet.

Deswegen ist es wichtig, regelmäßig die Funktionsweise des Gaswarngerätes zu testen, damit man nicht in Lebensgefährliche Situationen kommt.

Dave

 

Feb
09

Zwei sind besser als eins…

Vor einigen Tagen hat Industrial Scientific deren neustes Gaswarngerät Tango TX 1 vorgestellt Das Ein-Gas Tango TX 1 ist ein Ein-Gaswarngerät , nutzt die neuste Dual Sense Technologie und bietet damit eine der größten Sicherheit im Bereich Gaswarnung bzw. Gaserkennung.

Die Dual Sense Technologie nutzt zwei, unabhängig voneinander arbeitende Sensoren, die kontinuierlich die Gaskonzentration messen. Dadurch werden ungenaue Mess- Ergebnisse vermieden und ein höchstes Maß von Sicherheit und Funktion gewährleistet.

Wie funktioniert die Dual Sense Technik bei Ein-Gaswarngeräten? Stellen Sie sich vor, die beiden Sensoren im Tango TX 1 funktionieren wie zwei Ohren bzw. Augen. Sie können zwar Dinge auf einem Auge erkennen bzw. über ein Ohr hören, aber durch die Unterstützung des zweiten Auges oder Ohres wird das Bild vollständig und sie erkennen / hören mehr, bzw. sehen und hören besser. Im Falle einer Verletzung der Sinnesorgane, sind Sie aber trotzdem in der Lagen zu hören oder zu sehen.

Das Tango TX 1 arbeitet ähnlich. Der Algorithmus unserer Software (zum Patent angemeldet) nutzt beide Sensoren um genaue Gaswerte zu berechnen. Durch dieses System ist ein möglicher Ausfall des Systems weitaus geringer als bei normalen Gaswarngeräten.

Wie gering ist ein Ausfall, werden Sie sich jetzt bestimmt fragen? Unabhängig von der Anzahl des Funktionstests bzw. Einsatz des Gerätes, ist die Wahrscheinlichkeit 300 mal geringer, im Vergleich zu herkömmlichen Gaswarngeräten. Die Ausfallwahrscheinlichkeit bei einem Gerät, dass jeden Tag eingesetzt wird verändert sich von 0,26% auf 0,0009% . Bei Geräten, die nur einmal im Monat auf Funktion getestet werden von 1,17% auf 0,005%.

Das soll natürlich nicht heißen, dass Sie ab jetzt keine Funktionstests mehr durchführen sollen – denken Sie daran, der täglich Funktionstest eines Gaswarngerätes kann Ihr und das Leben Ihrer Mitarbeiter retten. Mit Stolz können wir sagen, dass unser Tango TX1 Ein-Gaswarngerät durch die Dual Sense Technologie sicherer als alle anderen Gas Monitore in Welt ist.

Zwei sind besser als eins – verlassen Sie sich drauf!

Dave

PS: Hier finden sie das Tango TX1 at http://www.indsci.de/produkte/eingas-warngeraete/tangoTX1

 

Dec
21

Unsere Herausforderungen für das neue Jahr

Weihnachten steht vor der Tür und gleich danach kündigt sich der Jahreswechsel an. Schauen wir uns das vergangene Jahr an, sehen wir viele Dinge, denen wir sehr dankbar sein müssen.

Jeder von ISC ist glücklich darüber, das die Anzahl unserer Kunden für unseren Gaserkennung-Dienst „Gas Detection as a Service“ stetig steigt und das mehr als 80.000 Gaswarngeräte bei unserem INet Programm registriert sind. Das iNet Programm ist eine unserer wichtigsten Dienstleistungen, die wir täglich pflegen und mit neuen Daten zu Gasen aktualisieren. Wir sind sehr stolz auf diesen Service und sehr stolz auf Ihr Feedback und Vertrauen, was Sie uns entgegnen gebracht haben.

Im Austausch mit unseren Kunden, erfahren wir mehr über den Einsatz und Hilfe der iNet Technologie im täglichen Arbeitsablauf . Ein Kunde berichtete mir über folgenden Einsatz. Auf dem Nachhauseweg erhielt er einen Anruf von seinem Abteilungsleiter, dass ein Mitarbeiter durch ein unbekanntes Gas krank geworden ist. Um der Sache auf den Grund zu gehen, verließ er die Autobahn um an der nächsten Raststätte über WIFI im iNet System mehr über das Gas zu erfahren, dass die Vergiftung ausgelöst hat. Da das Gaswarngerät an das iNet System angeschlossen war, konnte er innerhalb kurzer Zeit über iNet Control die Daten des Gas Detektors auslesen. Durch den Echtzeitvergleich der Daten entdeckte er durch das System, dass das Gas eine 169PPM H2S Konzentration war und konnte so schnell handeln.

Möglich sind solche schnellen Lösungen durch unseren 24/7/365 iNet Control Service. Egal wo Sie sich in der Welt befinden – Sie haben sofort Zugriff auf alle relevanten Daten.

2013 ist das Jahr des Handelns. Jeder der Gaserkennungsgeräte einsetzt und diesen Blog liest, soll sich als Ziel setzen, mehr über den Bereich zu lernen, Erfahrungen mit uns auszutauschen und gemeinsam das iNet System zu verbessern. Nutzen Sie die Daten, die Ihnen iNet bietet und helfen Sie mit dem Wissen Unfälle oder gar Todesfälle zu vermeiden und zu verhindern.

Über 80.000 Mitglieder nutzen iNet bereits – werden Sie jetzt ein Teil unseres Netzwerks!Net soll das System werden, dass Todesfälle verhindert!

Egal an welchem Ort Sie sich in der Welt befinden – ich wünsche Ihnen erholsame Feiertage.

Dave

Dec
12

Muss ich mein Gaswarngerät jedes Mal beim Einschalten zurücksetzen?

Wir werden immer gefragt, ob es notwendig ist, ein tragbares Gaswarngerät jedes Mal beim Einschalten auf Null bzw. zurück zu setzen. Das ist eine sehr gute Frage, schauen wir uns einmal an, warum bzw. was man machen sollte.

Als Teil unserer Ausbildung empfehlen wir jeden Benutzer unsere Gaswarngeräte 4 einfache Schritte in „frischer Luft“ um das Gerät funktionstauglich zu machen.

  1. Kontrolle der Batterie
  2. Zurücksetzen
  3. Funktionstest
  4. Peak Werte löschen

Das wichtigste dabei ist zu wissen, ob bzw. das man den Test in „reiner Luft“ durchführt. Stellen Sie niemals das Gerät auf Null, bzw. setzen Sie das Gaswarngerät zurück, wenn Sie nicht 100% sicher sind, dass Ihr Umfeld nicht durch Gase belastet ist. Sollte das der Fall sein, kann für eine 100%ige Funktion das Gasdetektors nicht mehr garantiert werden und gefährliche Schwellenwerte werden nicht erkannt, bzw. richtig ausgewertet.

Kurz zusammengefasst, wenn Sie Ihr Gaswarngerät einschalten und die Werte für brennbare oder giftige Gase 000 betragen und der Sauerstoff Sensor zeigt 20.9 an, was wäre der Grund hierfür das Gerät zurückzusetzen? Falls Ihr Gasmonitor keine negativen Werte anzeigt (bei Industrial Scientific Geräten nicht möglich) und die Werte sich in den erlaubten Richtlinien befinden macht Zurücksetzen keinen Sinn.

Beachten Sie bitte beim Zurücksetzen des Gaswarngerät, dass Sie das unbedingt in einem Umfeld durchführen, wo Sie 100% sicher sind, dass es keine Gasbelastungen gibt.

Bis zum nächsten Mal – und nicht vergessen – Gaswarngerät immer dabei haben!

Dave

 

Sep
14

NFPA – Confined Space Ausschuss

Ich war die letzten 2 Tage in Philadelphia. Dort habe ich an einer Sitzung des NFPA Ausschusses teilgenommen und mich über neue Arbeitsschutztechniken informiert.

Es waren 2 sehr erfolgreiche Tage. 21 Personen, aus dem ganzen Land haben zusammengearbeitet und sich über Ihre Erfahrungen ausgetauscht, wie man tödlichen Arbeitsunfällen in beengtem und unzugänglichem Arbeitsumfeld entgegenwirken kann.

Das Ziel des Teams ist es, Guidelines und bzw. ein Best Practice Dokument zu veröffentlichen, das einen Überblick gibt, wie man sich in solchen Arbeitsumgebungen verhält, bzw. wie Rettungsteams in Falle eines Notfalls schnell reagieren und so Leben retten können.

Es sind noch viel Arbeitsschritte nötig, aber ich bin mir 100% sicher, dass wir mit diesem Team Guidelines erstellen werden, die Arbeitern und Rettungsdiensten gleichermaßen behilflich sind.

Craig Schroll, Initiator dieser Arbeitsgruppe wäre sehr stolz auf des Resultat des ersten Meetings gewesen – leider starb Craig bevor wir das erste Treffen abhalten konnten.

Wir halten Sie auf dem Laufenden über die Entwicklung und Arbeit des NFPA Confined Space Ausschuss.

Dave

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